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Was sind Edelsteine?


Edelsteine sind Minerale, die wegen ihrer Schönheit, ihrer Farben oder speziell gearteter Lichtwirkungen besonders geschätzt und zu Schmuckzwecken verwendet werden.

Es gibt zwischen 2500 und 3000 Mineralien, aber nur 80 bis 100 werden als Edelsteine verwendet.
Ohne Zweifel ist die Farbe der Edelsteine das sichtbarste und damit –zumindest für den Nichtfachmann- das eindeutigste Kennzeichen.
Wichtig zu wissen ist allerdings, daß Edelsteine ein- und derselben Mineralien oft unterschiedliche Farben haben.

Hier einige der bekanntesten:

Safir, Rubin
Zur Korundgruppe zählen der Safir (blau) und der Rubin (rot). Sie stellt nach dem Diamanten die härteste Edelsteingruppe dar.

Smaragd
Häufig bestimmt die Seltenheit einer Farbe bei einem Mineral auch dessen Wert: der Smaragd (grüner Beryll) ist teurer als sein Bruder, der Aqamarin (blaue Beryll). Interessant ist auch, daß der Smaragd, dessen Wert dem Diamanten und Rubin gleichkommt, wesentlich seltener gefunden wird als ein Diamant. Die Farbpalette erstreckt sich von hellgrün bis tief dunkelgrün.

Aquamarin
Der meerblaue Beryll wird Aquamarin genannt, seine Farbe variiert von leicht blau bis blau-grün.

Opal
Durch sein reizvolles irisierendes Farbenspiel gehört der Opal zu den interessantesten Edelsteinen. Das Steinmaterial an sich ist meist farblos oder etwas milchig. Die schönen Farben, die fast das ganze Spektrum umfassen können, entstehen durch die sogenannte Interferenz, eine Erscheinung, die beim Zusammentreffen oder Überlagern von Lichtwellen an den Lagen des Opals entstehen. Diese Erscheinung wird auch Opalisieren genannt. Die schwarzen Opale, bei denen die schillernde Schicht auf dunklem Muttergestein aufliegt, sind besonders wertvoll.
Der Feueropal, der kein Farbspiel hat und durchsichtig ist, verdankt seine Farbe, die von orange bis feuerrot reicht, seinem Eisengehalt. Der Opal ist sehr hitzeempfindlich, da durch seinen hohen Wassergehalt die Gefahr des Austrocknens besteht. Er besitzt eine mittlere Härte und ist sehr empfindlich gegen mechanische und chemische Einflüsse.

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